Bericht über die Taizé-Fahrt 2011

Von Melanie Martini (11), Sophie Repschläger (11) und Anna Zens (11)

19. Juni 2011. Es war sechs Uhr morgens. Wir, 35 Schülerinnen und Schüler aus der zehnten Jahrgangsstufe, standen auf dem Schulhof des Päda und blickten voller Vorfreude der Reise nach Taizé entgegen. Die neun Stunden Fahrt in dem komfortablen Bus nutzten einige von uns, um den versäumten Schlaf nachzuholen. Schließlich konnten wir in die strahlende Sonne Frankreichs hinaustreten. Nachdem wir unser Gepäck zwischengelagert hatten, ging es zu unserer Einführung. Genauer gesagt: Vor die Kirche, um dort geschlagene zwei Stunden auf diese zu warten. Zu unserem großen Bedauern erwies sich die Einführung als weniger nützlich, da die Worte des Mitarbeiters wegen der Akustik so gut wie nicht zu verstehen und wir außerdem aufgrund unserer zahlreichen Vortreffen ideal vorbereitet waren. Als wir unsere Zelte aufgebaut hatten, nahmen wir unter freiem Himmel das Abendessen zu uns. Als Besteck diente uns lediglich ein Löffel, zum Trinken eine Plastikschale und als Sitzgelegenheit einfache Holzbalken. Danach nahmen wir an unserem ersten Gottesdienst teil. Wie wir auch in den folgenden Tagen erfahren sollten, unterscheiden sich die Gottesdienste in Taizé wesentlich von den uns bekannten. Die Taizé-Gesänge, die in den meisten Fällen auf Psalmen der Bibel basieren, spielten in den Andachten neben dem zehnminütigens Schweigen eine tragende Rolle und waren  leicht zu lernen. Aufgrund der allgemeinen Reise-Müdigkeit endete der Abend verhältnismäßig früh.


Die folgenden Tage begannen immer mit dem Weckruf der benachbarten Kühe, der Morgenmesse, in der wir täglich die Möglichkeit hatten, das Abendmahl einzunehmen, und dem anschließenden gemeinsamen Frühstück. Unsere Gruppe war in  der ganze Woche für das Ausgeben des Essens eingeteilt. Das legendäre Taizé-Frühstück selbst bestand aus einem Brötchen, zwei Stangen Schokolade, einem Stück Butter und Kakao bzw. warmem Eistee. Anschließend begann für die 15- und 16-Jährigen um 10 Uhr täglich die Bibeleinführung mit Frère András, der schon seit acht Jahren in Taizé lebt, und die darauf folgende Auflösung in die Gesprächsgruppen, um sich mit Fragen zu der vorher angesprochenen Bibelstelle zu beschäftigen. Nicht selten wurden diese Diskussionen durch unterhaltsame Gemeinschaftsspiele ersetzt, auch, um sich mit den vielen Jugendlichen aus anderen Ländern (Schweden, Kroatien, Frankreich) besser anzufreunden. Dabei war die Sprache kein Hindernis, da nahezu alle zumindest Grundkenntnisse in Englisch besaßen. Nach Mittagsmesse und -essen hatten wir bis viertel nach drei Zeit für uns. In diesem Zeitraum haben wir oft auf dem Zeltplatz gesessen und Gitarre gespielt oder uns einfach nur in der Sonne entspannt. Natürlich hatten wir auch die Möglichkeit, in der Exposition Andenken, Postkarten oder Souvenirs zu kaufen, welche alle von den Brüdern selbst hergestellt werden, oder aber auch die Taizé-Lieder beim 'Singen-Üben' besser kennenzulernen. Um viertel nach drei trafen wir uns zum zweiten Mal in unseren Kleingruppen, um entweder erneut über Bibelstellen zu diskutieren bzw. Gruppenspiele zu spielen oder aber um unseren Teil zur Gemeinschaft zu leisten und uns an der Reinigung von Räumen, Sanitäranlagen etc. zu beteiligen. Da es sehr sonnig und warm war, arteten Spülen oder Putzen mehr als einmal in erfrischende Wasserschlachten aus. Einzig am Mittwoch zog ein Sturm auf, der unglücklicherweise eines unserer Zelte zerriss. Unter den gegebenen Umständen wurden die Bewohner dieses Zeltes aufgeteilt. Am gleichen Tag trafen wir Frère Wolfgang aus Bayern. Er beantwortete unsere Fragen zum Leben der Brüder, wobei sich herausstellte, dass sich die Brüder kaum von uns „normalen“ Menschen unterscheiden. Von unserem Interesse und unseren Diskussionen sehr beeindruckt, lud er uns zu einem zweiten Treffen am Freitag vor der Abendmesse ein. In Taizé wird jedes Wochenende wie Ostern gestaltet. Das heißt, dass am Freitag die Kreuzigung Jesu betrauert wird und jeder die Möglichkeit hat, in der Abendmesse am Kreuz zu beten. Am Samstag dagegen wird seine Auferstehung gefeiert, die ihren Höhepunkt abends in der „Nacht der Lichter“ hat. Hierbei erhält jeder Gottesdienst-Besucher eine Kerze, die durch das Feuer der Osterkerze entzündet wird. Am Abend vor unserer Abreise versammelten wir uns in der Krypta, um durch eine selbstgestaltete Andacht Abschied zu nehmen. Dabei hörten wir auf verschiedenen Sprachen (dänisch, spanisch, englisch, französisch, chinesisch, deutsch) Fürbitten und sangen, von Instrumentalisten aus unserer Gruppe begleitet, unsere beliebtesten Taizé-Lieder. Um uns von unseren neu gewonnenen Freunden zu verabschieden, verbrachten wir den restlichen Abend wie so oft am Oyak, wo gegessen, gefeiert und gesungen wurde. Wehmütig traten wir unsere Abreise am späten Vormittag an. Die etwas getrübte Stimmung konnte unser Busfahrer ein wenig heben, da er uns Würstchen und Brot aus der Eifel mitgebracht hatte. Abschließend können wir sagen, dass dies eine der schönsten Wochen unseres Lebens war und wir uns selbst und gegenseitig besser kennengelernt haben, aber auch anderen Menschen und Kulturen begegnet sind und neue Freundschaften geschlossen haben. Mit Sicherheit werden viele von uns versuchen, Taizé in den nächsten Jahren noch einmal zu besuchen.

Niklas Kaupert (Jgst. 10) erhält den Schülerpreis der Stadt Bonn für besonderes ehrenamtliches Engagement

Bereits vor den Sommerferien wurde unserem Mitschüler Niklas Kaupert (jetzt Jgst. 10) für sein Engagement als Leiter des Technikteams und damit unverzichtbarer und höchts engagierter Helfer bei Veranstaltungen aller Art in unserer Schule mit dem Schülerpreis der Stadt Bonn für besonderes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich!

Verleihung der Cambridge Flyers Certificates

Großer Erfolg für 24 Schülerinnen und Schüler
Am Donnerstag, dem 21. Juli wurden durch Herrn Gantzsch die Zeugnisse des Cambridge Young Learners of English Test (YLE) an 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 verliehen. Über einen Zeitraum von sechs Wochen hatten sich die Lernenden zuvor einmal wöchentlich mit Frau Flatt und Herrn Quast zu einem Vorbereitungskurs getroffen.

Alle Schülerinnen und Schüler haben die Aufgaben aus den Bereichen Reading and Writing, Listening und Speaking mit sehr gutem Erfolg bestanden.


Am diesjährigen Test haben teilgenommen:

6a

6b

6c

Julia Berger
Katharina Deick
Marie Duncker
Hannah Kaibel
Katharina Kiral
Hanna Klas
Ivana Peiris
Emelie Stetter

Marina Aoki
Clara Marie Bennewitz
Maria-Alexandra Hannes
Sophia Kipp
Nils Kühn
Eva Küpper
Navid Roshani
Paula Wirz

Nele Kaleck
Clara Kirsch
Gero Klein
Maximiliane Michaly
Robert Rabe
Leonard Santen
Fran Wattenberg
Simon Weber

 

 

Englischwettbewerb „Big Challenge“ 2011

Wie schon bereits in den letzten Jahren, war der Englischwettbewerb „Big Challenge“ ein voller Erfolg. Nach langem Warten trafen Mitte Juni endlich die langersehnten Preise ein. Fast alle Schülerinnen und Schüler der 5. - bis 8. Klasse hatten die Herausforderung im Mai angenommen, erzielten herausragende Ergebnisse und konnten sich so über eine umfangreiche Palette an Preisen freuen.
Das PÄDA ist europaweit eine von knapp 6.000 Schulen, die an diesem inzwischen internationalen Wettbewerb teilnimmt. In einem Multiple Choice-Test beantworten die SchülerInnen altersgemäße Fragen aus den Bereichen Grammatik, Wortschatz und Landeskunde.
Neben vielen erfolgreichen Teilnehmern, besonders in der Klasse 5, fielen drei SchülerInnen besonders auf: In der internen Wertung des PÄDA belegten Ines Bölle (7. Klasse) und Robert Rabe (6. Klasse) die Plätze zwei und drei. Dem glücklichen Sieger, Faris Al Qaiwani, (8. Klasse) wurde von Schulleiter Gantzsch ein Pokal überreicht. Faris hatte auf Bundesebene, in der Kategorie „Gymnasium“, von über 36.000 Teilnehmern, einen hervorragenden 28. Platz belegt.
Herzlichen Glückwunsch!

Mathewettbewerb "Matboj 2011"

Am Dienstag, dem 14. Juni, trafen sich Schüler aus allen siebten Klassen, darunter auch ich, um an dem Mathewettbewerb Matboj teilzunehmen. In meiner Klasse, der 7a, waren wir zu sechst, in der 7b waren es drei Schüler und in der 7c waren es vier. Außerdem waren noch Herr Mink, Herr Decker und Herr Mirgartz da. Um 14:00 Uhr ging es dann los. Am Anfang wusste niemand, worum es hier überhaupt ging. Doch zum Glück erklärte uns Herr Mink erst einmal die Regeln. Danach hatten wir etwa eine Stunde Zeit, um mit den anderen Schülern aus unserer Klasse dreizehn Aufgaben zu lösen. Alle Klassen kamen in verschiedene Räume.


In der 7a teilten wir uns die Aufgaben und beschlossen, dass jeweils zwei Personen zusammen eine Aufgabe lösen. Dann fingen wir an. Manche Aufgaben schafften wir in ein paar Minuten, bei anderen schien es Stunden zu dauern. Schließlich hatten wir es geschafft. Schnell schrieben wir die Lösungen an die Tafel und versuchten die Aufgaben so gut wie möglich zu erklären. Am Ende wischten wir alles wieder weg. Da nun eine Stunde vorbei war, trafen sich alle Klassen und die Teams setzten sich an Gruppentischen zusammen. Jetzt sollten wir die Lösungen vergleichen. Das ging so: Eine Klasse  (z.B. 7a) sagte einer anderen Klasse (z.B. 7b), was für eine Aufgabe sie vorrechnen sollte. Dann schickte diese Klasse einen Schüler an die Tafel. Die andere Klasse (hier 7a) schickte einen Kritiker. Er sollte Fehler finden. Insgesamt konnte man pro Aufgabe 12 Punkte bekommen, der Kritiker so viele wie er Fehler fand. Letztendlich entschieden jedoch Herr Mink, Herr Decker und Herr Mirgartz, wie viele Punkte man bekam. Wir kämpften eine ganze Weile um den ersten Platz, doch schließlich waren alle Aufgaben gerechnet. Nach einer kurzen Besprechung verkündeten die Lehrer den Sieger: „Die 7a hat mit 28 Punkten gewonnen!“ hieß es. Jetzt bekamen alle Klassen Süßigkeiten und später noch eine Urkunde. Um ca. 17.00 Uhr gingen wir alle wieder nach Hause.       
(Lara Gierschmann, Klasse 7)

Eine Beispielaufgabe:

Finde die kleinste natürliche Zahl mit genau zehn Teilern
(Hinweis: 1 und die Zahl selbst sind auch Teiler einer Zahl).

Aufführungen der Theater AG der Mittelstufe am 18. und 19. Mai

„Das besondere Leben der Hilletje Jans“ von Ad de Bont wurde am 18./19. Mai von der Mittelstufen-Theater AG aufgeführt

Hier ein paar Impressionen der ersten Aufführung:

Lesenacht im MIZE am 10. Juni 2011

45 neugierige Fünft- und Sechstklässler 4 Stunden lang mit spannender Lektüre zu unterhalten – das war das erste Projekt im MIZE wenige Wochen nach der offiziellen Eröffnung. Die Lese“nacht“ für die Klassen 5 und 6 sollte vor allem ein Dankeschön an die vielen bereitwilligen Helfer der Unterstufe sein, die in den Monaten des Einzugs der Bücher ins MIZE „ihre“ Bücherei als Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt haben. Der Leihverkehr konnte deshalb wochenlang nur sehr eingeschränkt stattfinden. Daneben haben die Fünft- und Sechstklässler fleißig mitgeholfen Etiketten auf die knapp 6000 Bücher zu kleben, obwohl sie selbst von der Nutzung der neuen Räume vorerst noch nicht profitieren werden.

Gelesen wurde ab 18 Uhr zunächst zeitgleich in den beiden Räumen „Abendland“ und „Morgenland“: Die eine Hälfte der Zuhörer ließ sich von Peter Schwindts Abenteuerroman „Justin Time – Zeitsprung“ fesseln, sehr lebendig und spannend vorgetragen von Julia Berger aus der 6a; die andere Gruppe lauschte derweil Helena Hecke aus der 7a, die mit Richelle Mead: “Vampire Academy – Blutsschwester“ Gruselstimmung erzeugte.


Um kurz nach 19 Uhr gab es dann eine erste lange Pause, in der sich die Leser ebenso wie die Zuhörer und die betreuenden Eltern in der Pausenhalle an den von den Eltern mitgebrachten Leckereien erfreuen und anschließend beim Spielen auf dem Schulhof austoben konnten. Um 20 Uhr ging es in die 2. Leserunde: Zunächst auch wieder in zwei Räumen getrennt lasen Hanna Klas (6a) aus Matt Haigs Roman „Im Schattenwald", ihre Schwester Josepha (5c) derweil aus Alfred Hitchcocks Krimi „Die drei ??? und der grüne Geist“. Inzwischen war auch eine weitere Vorleserin eingetroffen: Jolly Wallerus (8a) war erst am gleichen Nachmittag erst aus Edingburgh zurückgekommen und konnte um 20.30 Uhr die 2. Vorleserunde für alle mit einer sehr spannenden Stelle aus „Libellensommer“ von Antje Babendererde fortsetzen.

Um 21 Uhr gab es dann eine zweite etwas kürzere Pause; anschließend schloss Frau Radusch den langen Leseabend mit einer guten Stunde theaterreifem Vortrag aus dem mindestens so lustigen wie spannendem Buch „Kleine freie Männer – Ein Märchen aus der Scheibenwelt“ von Terry Pratchett.

Dank der großartigen Hilfe von Frau Klas und Frau Rahlf, die das MIZE betreuen, sowie Frau Walter und Frau Bissel, die im MIZE helfen, aber schon seit zwei Jahren auch in der Schülerbücherei für die jüngeren Schüler sehr engagiert sind, ebenso von Nina Kiderlin aus der Jg. 12, haben wir alle den Abend sehr genossen und sind uns einig: Eine weitere Lesenacht wird im neuen Schuljahr folgen! Vielleicht haben wir so auch einige neue Interessenten von Schüler- oder auch Elternseite für die Arbeit in der Bücherei und der Bücherei-AG (Donnerstag 13.45 – 14.45 Uhr) gewonnen.

Ursula Coester

Deusterpreis 2011

Rede zum Deusterpreis 2011

Preisträgerinnen und Preisträger

Erster Preis:

Elena Gross (11/12)
Björn Walter (9b)
Milène Weigert (8c)
Paulina Focke (7a)
Tabea Gierschmann (5c)


Sonderpreise:

Sophia Oltmanns (11/12)
Magdalena Schmidt (7b)
Caroline Maurer (6c)

Förderpreis:

Annette Streicher (11/12)
Clara Röhrig (10)
Sonja Heuer (9b)
Sarah Faber (9c)
Clara-Marie Kleine (9c)
Alina Topf (8b)
Katharina Wermuth (8b)
Sophie Kiderlin (7a)
Nayeli Herrera Brincker (7a)
Gero Klein (6c)
Anne Eschweiler (5a)
Shiella Fria (5a)
Elena Boshuizen (5b)
Anna Offermanns (5c)

Besondere Erwähnung:

Lotta Rahlf (5a), Justus Rosenbach (5b), Nike Baumgärtner (5c), Kai Knoblich (5c), Clara Marie Bennewitz (6b), Tabea Prünte (7a), Paula Russ (7a), Marlene Horn (8b), Hannah Schu (8b), Miriam Batzel (8c), Hannah Borck (8c), Joelle Wallerus (8c), Laetitia Hober (9a), Anika Garcia Pulido (9b), Theresa Lütkes (9b), Elena Jacobi (9b), Leonie Dlugay (9c), Marlene Windel (12), Emanuel Pohly (13)

Eröffnung des MIZE am 21. Mai

Am 21. Mai wurde das neue Selbstlernzentrum MIZE mit einem Festakt eröffnet.

von Caroline Carl und Antonia Wachendorff (6b)

Am Samstag, dem 21. Mai 2011, wurde das MIZE eröffnet. Der Name MIZE steht nicht nur für Medien Informations Zentrum, wie wir das neue Selbstlernzentrum am Päda nennen, sondern auch für die Eigenschaften Motiviert Individuell Zielgerecht Eigenständig. Namensgeber war Herr Dr. Drescher, ehemaliger Kollege und seit drei Jahren Schulleiter am Ernst-Kalkuhl-Gymnasium.
 
Nach knapp zweieinhalb Jahren Planungs- und Bauzeit war es am 21. Mai 2011 endlich soweit: Um 11 Uhr versammelten sich die insgesamt 72 Gäste, darunter vor allem die hauptbeteiligten Lehrer, Schüler und Eltern sowie Herr Bruder als Vertreter der Bezirksbürgermeisterin und Herr Gehrmann vom Finanzdezernat der Stadt Bonn im vierten Stock des Altbau vor der Eingangstür zum MIZE und wurden von Herrn Gantzsch begrüßt.Stolz präsentierten dann die drei Schülersprecherinnen die vier neuen Räume Constantia, Trotzendorff, Abendland und Morgenland, die nach den ehemaligen Internatshäusern benannt wurden. Jedem Raum ist eine besondere Atmosphäre zugewiesen worden, die sich in der Farbe und der Architektur spiegelt. Im Raum Abendland beispielsweise gibt es keine Computer oder Arbeitstische, dafür aber eine Sitzlandschaft auf einem Podest und jede Menge Bücher zum Lesen, Ausleihen und Stöbern. Als wichtigste Verhaltensregel gibt es eine Lichtinstallation an der Wand, in der das Wort „Stille“ in verschiedenen Sprachen erscheint. Der Raum Morgenland bietet eine wunderschöne Aussicht auf das Siebengebirge, die man an den frei beweglichen Arbeitstischen genießen kann, auch wenn man sich über Aufgaben beugen muss.  


Zwischen der offiziellen Ansprache eines Vertreters der Stadt Bonn, der Rede der Elternvertreter und der Rede des Schulträgers machten mehrere Schüler vom Päda Musik. Es gab eine Oboe, gespielt von Katharina Dreymann, zwei Blockflöten, eine Sopranblockflöte, ein Fagott (alle gespielt von Kristina Waschk) und mehrere Celli, die die Zuhörer verzauberten. Am Ende gab es Sekt und Canapés - im Vorraum, da in den Räumen des Medienzentrums nicht gegessen und getrunken werden darf. In der Zeit haben wir einige kleine Interviews geführt:
 
Herr Christian Otto Kühne: „Am Anfang, als die Idee auftauchte, war ich ein bisschen skeptisch. Ich habe mich drei Dinge gefragt:

1.    Wie sollen wir das schaffen?
2.    Wo finden wir Platz für das MIZE?
3.    Wer soll das bezahlen?

Herr Kühne hofft, dass das MIZE vor allem den Schüler gefallen wird, denn, so sagte er, „wenn das MIZE nicht genug benutzt wird, war all das umsonst“.

Frau Dr. Coester meinte: „Es ist alles so, wie ich es mir gewünscht habe, vielleicht sogar noch ein bisschen schöner. Aber vor allem wünsche ich mir, dass es den Schülern gefällt.“


Herr Tack, der Fachleiter für Mathematik, wünscht sich, dass es in Zukunft auch Lesungen oder Konzerte geben wird. Herr Coester sagte, er sei sehr stolz auf seine Frau. Einer der Gäste meinte, das MIZE zeige auch eine andere Seite der Schule.

Im MIZE werden regelmäßig mehr als zehn Eltern und ehemalige Schüler  ehrenamtlich arbeiten, darunter auch Frau Klas und Frau Rahlf, die die Leitung über das Helferteam haben. Sie verrät, dass das Team noch mehr Mitarbeiter sucht. „Pro Schicht wird es immer zwei Frauen geben. Eine wird an der Rezeption bleiben, während die andere herumläuft und kontrolliert, dass auch ja keiner etwas beschädigt“. Daneben hat die SV einen Lernhelfer-Stundenplan erarbeitet: Schüler und Schülerinnen der Klasse 12 sollen die Gelegenheit erhalten, während einer Freistunde im MIZE als Lernhelfer tätig zu sein, d. h. anderen Schülern bei Fragen unter die Arme zu greifen und sie ggf. auch zu beaufsichtigen. Frau Rahlf vertraute uns auch an, dass sie sich sehr über die Arbeit im MIZE freue.
 
Den meisten Besuchern gefielen die Helligkeit in den Räumen, das Leben, das die Farben brachten, der Blick aufs Siebengebirge und die schöne Architektur. Viele meinten, sie könnten sich vorstellen, dass überall im MIZE gut gearbeitet wird. Und das hoffen wohl auch alle anderen.



Benefizkonzert für Japan am 5. MAI in der Aula des PÄDA

Einen sensationellen Erfolg konnte das Godesberger Sänger-Ehepaar Tomoko Takami und Engelbert Decker in der Aula des Päda mit ihrem Benefizkonzert für japanische Kinder, die durch das Erdbeben verwaist sind, für sich verbuchen.

Die Eltern ehemaliger Schülerinnen boten einen wunderschönen Liederabend (am Flügel Gero Meißner), der mit japanischen Eigenkompositionen, modernen japanischen Kinderliedern sowie Liedern der Romantik und Spätromantik ein fasziniert und gerührt lauschendes Publikum in der völlig ausverkauften Aula begeisterte.

Am Ende des Konzertes wurden stolze 2380€ Spendengelder eingesammelt, die nun dem japanischen Kinderhilfswerk Ashinaga zugeführt werden können.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch im Namen des Ehepaars Takami-Decker noch einmal herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für Ihre Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft bedanken.


Andrea Wackertapp

Wenn der Frühling erwacht - Theateraufführung am PÄDA

Die THEATER-AG OBERSTUFE hat dieses Jahr am 10. und 12. Juli in der Aula und am 13. Juli als Gastspiel in der Beueler Brotfabrick im Rahmen des Schultheaterfestivals der Jungen Theatergemeinde mit großem Erfolg ihr Stück "Wenn der Frühling erwacht", ein Stück über die Höhen und Tiefen der Pubertät nach F. Wedekind, aufgeführt.

20 Jugendliche aus den Klassen 9-13 haben sich dieses Stück ausgesucht. Um sich dem Stoff anzunähern, improvisierten sie nun zu unten genanntenThemen mit dem Ziel, das Stück zu verändern. Es wurde eine lebendige Kombination aus altem Text und neuem Zugang erarbeitet. Die Hauptfiguren wurden auf mehrere Schauspieler aufgeteilt und viele temporeiche Zwischenszenen, in denen das Ensemble gemeinsam agierte, haben die stark gekürzte Originalgeschichte immer wieder durchkreuzt.


Folgendes schreibt der General-Anzeiger:

VILLENVIERTEL. Es sind die Zwischentöne in einem rundum spritzigen Stück des Theaters am Pädagogium (Päda), die schon in den ersten Szenen aufhorchen lassen. „Wer weiß, vielleicht werde ich ja bald gar nicht mehr sein“, befallen die forsche Wendla (Elena Gross) böse Ahnungen. „Mein einziges Herzblatt“, erstickt die zu Tode erschrockene Mutter (Conny Köster) sofort die Gedanken. „Ich schaff` das nicht. Die Schule geht mir über“, graust es den versetzungsgefährdeten Moritz (Merlin Fargel). Der Freund möge sich nicht so viele Sorgen machen, wischt der brillante Melchior (David Reiners) die Bedenken vom Tisch. Und weiß doch genau, dass Moritz sich Misserfolg immens zu Herzen nehmen wird. Aber auch sein Verhängnis in diesem Stück „Der Frühling erwacht“ nach Frank Wedekinds berühmten „Frühlingserwachen“ klingt schon in den ersten Szenen an: Alle wissen, „dass der Melchior an nichts glaubt in der Welt, nicht an Gott, nicht an die Liebe.“

Und so nimmt die Tragödie in dieser neusten Päda-Theaterproduktion unaufhaltsam ihren Lauf, wie sehr das Schülerteam um Regisseurin Andrea Wackertapp auch das über hundertjährige Urstück entrümpelt hat. „Bei uns ist es sehr witzig und frech geraten“, sagt Wackertapp, während ihre Schauspieler live singen, tanzen, rennen und bei Sit-ups schwitzen. Päda-Ballettass Julia Schmilewski bekommt so ebenso ihren hochkarätigen Auftritt wie Sängerin Luna Morgenstern, die selbst Komponiertes einfühlsam vorträgt. Natürlich werden auch in der Päda-Inszenierung die Lehrer ordentlich veräppelt. Wie sie allein die Sportstunde zum militärischen Drill verkommen lassen, entbehrt nicht der Komik. Wenn die giggelnden Mädchen plötzlich, mit Zylinder bewaffnet, böse mit dem Zeigefinger ins Publikum drohen, bekommen auch die überforderten Eltern ihr Fett weg.
Genauso übrigens wie die unter ihrer Pubertät, dem „Frühlingserwachen“, leidenden Jugendlichen selbst. Was aber bleibt, sind natürlich die Irrungen und Wirrungen der in den jungen Leuten erwachenden Sexualität, sind Mobbing, ungewollte Schwangerschaft und Selbstmord. Er habe Todesangst ausgestanden, als er erstmals „sexuelle Regungen“ empfunden habe, kann der schwache Moritz nur stammeln. Um dann den Freund angstvoll zu fragen: „Hast du mal überlegt, was passiert, wenn Kinder schwanger werden?“ Was auch den sich so liberal gebenden Melchior erschreckt. „Unser Stück endet sehr fetzig“, macht die Regisseurin neugierig, wie das 21-köpfige Team heute wohl mit „dem alten Wedekind“ umgegangen ist: mit musikalischen Einlagen und Gags, mit prickelnd plötzlichen Rollenwechseln. Und die Moral von der Geschicht`? Man müsse, was immer passiere, sagt Wackertapp, dem Leben, im Stück dem „vermummten Herrn“ (Jonas Westphal), wieder die Hand reichen.

Von Ebba Hagenberg-Miliu

 

Mehr Fotos finden sich in der Bildergalerie.

PÄDA-Sommerfest

Der VESDEP veranstaltete dieses Jahr wieder das PÄDA-Sommerfest. Es fand am 16. Juli ab 19.30 Uhr in der Stadthalle Bad Godesberg statt.

Aus der Redoute musste in diesem Jahr wegen der dort andauernden Renovierungsarbeiten die Stadthalle werden. In diesen geschichtsreichen Räumen steckt soviel Erfahrung, die der Feierlaune in keiner Weise im Weg stand.

Es trat das legendäre Männersextett Troubasix unter der Leitung von Maestro Kuster auf. Bei der Tombola konnten langersehnte Dinge gewonnen werden. Und es bot sich stets die Gelegenheit, ehemalige Lehrer, Freunde und die PÄDA-Familie wieder zu treffen.

Finissage des LK Kunst am 8. April

Mit einer Finissage verabschiedete sich der LK Kunst am Freitag Abend in den Kunsträumen des PÄDA.

 


 

Verleihung der Päda-Kunstpreise

von links nach rechts: Kili Siefart, Hannah Borck, Ha My Nguyen, Elena Boshuizen, Jonas Westphal, Sophia Kipp, Emilia Vogt, Franziska Weyrich, es fehlt Tim Hagedorn

Am Freitag, dem 15. Juli wurden nach dem Sommerkonzert die Päda-Kunstpreise verliehen

Die diesjärigen Preisträger der Unterstufe sind

Elena Boshuizen 5b

Sophia Kopp 6b

Tim Hagedorn 6b.

Weithin wurden für ihre hervorragenden Leistungen Antonia Wachendorff und Franziska Weyrich erwähnt.

In der Mittelstufe erhielten jeweils einen Preis:

Hannah Borck 8c

Emilia Vogt 7b.

Die Preisträger der Oberstufe lauten

Ha My Nguyen GK 10

Jonas Westphal LK 12.

Zeitungsartikel zum Päda-Sommerkonzert am 15. Juli

Außergewöhnliches Engagement

Abiturientin Mila Strauss erhält nach dem Sommerkonzert den Päda-Musikpreis 2011.

Von Ebba Hagenberg-Miliu

VILLENVIERTEL. Abiturientin Mila Strauss kam an diesem Konzertabend im Pädagogium wie immer in die Aula, nichts ahnend, was nach 13 erfolgreichen Schuljahren jetzt im Rahmen des Päda-Schulfestes auf sie warten würde. Selbstverständlich reihte sie sich in die beiden Chöre ein, die gleich ein Feuerwerk an Musical-Titeln von „West-Side-Story-“ bis „Cats“-Titeln entfachen sollten. Umso mehr freute sich die langjährige Schulchorsängerin und Instrumentalistin, als sie im Laufe des Abends von Direktor Joachim Gantzsch den begehrten Päda-Musikpreis für ihr Gesamtwirken zugesprochen bekam. Mila habe ein außergewöhnliches musikalisches und pädagogisches Engagement bewiesen. Sie sei eine ausgezeichnete Sopranistin und Geigenspielerin. In der Oberstufe habe sie zudem das Amt der Konzertmeisterin vorbildlich ausgefüllt, habe also die jüngeren Schüler einfühlsam gefördert, so die Begründung. Nein, sie werde eigentlich gar nicht einen musikalischen Berufsweg einschlagen, erklärte die Glückliche dem GA am Rande. „Ich bin jetzt erst mal ein Jahr Krankenhelferin in Ghana, um zu sehen, ob ich wirklich Medizin studieren will.“ Milas Freude teilten an diesem von den hervorragenden Chören des Päda unter Dietrich Thomas und Wolfram Kuster geprägten Festabend aber auch noch diejenigen, die Glanzlichter der Bildenden Kunst gesetzt hatten. Elena Boshuizen, Sophia Kipp und Tim Hagedorn punkteten hier in der Unterstufe, Hannah Borck und Emilia Vogt in der Mittelstufe, und in der Oberstufe überzeugten Ha My Nguyen und Jonas Westphal. Wobei sich das Päda-Fest zum Ende des Schuljahrs über vier Tage bis zum gestrigen Sonntag hinzog. Schon am Donnerstag hatten Unterstufenchor und Orchester ihr Können unter Beweis gestellt. Ab Freitag trafen sich die Ehemaligen in ihrer VESDEP-Gruppe, die auch noch einmal beim Basketball ihre Kräfte maßen und am Abend auch Oberstufenschüler, Eltern und Mitarbeiter zum Fest in der Stadthalle luden. Eine Regatta auf dem Rhein bildete dann gestern den sportlichen Schlusspunkt.

Schülerinnen und Schüler des PÄDA feierten Erfolge bei Jugendmusiziert

Alexander Dreymann
Kristina Waschk

Paula Wirtz (6b), Alexander Dreymann (8b), Kristina Waschk (12) und Vincent Debus (13) wurden beim diesjährigen Wettbewerb "Jugend musiziert" ausgezeichnet.

Landeswettbewerb (Münster):

  • Vincent Debus, Gesang, 2. Preis (20 Punkte)
  • Alexander Dreymann, Klavier, 2. Preis (22 Punkte)
  • Kristina Waschk, Blockflöte 1. Preis (25 Punkte und damit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb)

Regionalwettbewerb:

  • Paula Wirtz, Gesang, 2. Preis


Wir gratulieren herzlich den erfolgreichen Teilnehmer/innen!

Milene Weigert aus der 8c nahm am Wettbewerb "Mein Song" von KiKa teil (9.4.11)

Die Bad Godesbergerin kam gestern Abend im „Mein Song“-Finale im KiKa auf die Plätze

Ein Bericht aus dem Bonner General-Anzeiger vom 9./10. April von Ebba Hagenberg-Miliu

 


BAD GODESBERG. Es hat nicht ganz gereicht. „In diesem Moment, in dem mein Herz fast verbrennt“, sang die Godesberger Schülerin Milene Weigert gestern Abend im Kölner Live-Finale des „Dein Song“-Wettbewerbs auf dem Kin- derKanal (KiKa). Eindringlich kam die starke Stimme der 14-Jährigen beim selbst komponierten Lied übers Sterben 'rüber. Schmelzend schön begleitete sie Song-Pate Klaus Doldinger auf dem Saxophon, während das junge Publikum Lichter schwenkte. Jubelnd reckte der Fanblock Plakate mit „Bonn drückt Milene die Daumen“ hoch. Und dann musste der Nachwuchsstar nach einem spannenden Telefon- und SMS-Voting den Sieg doch Konkurrentin Sarah überlassen. Wobei das blinde Mädchen mit Milene die Einzige war, die mit klasse Stimme eine zu Herzen gehende Ballade wagte. Die Konkurrenz hatte mit musikalisch einfach gestrickter, aber aggressiv getanzter Kost überzeugen wollen.

Wie berichtet, hatte die prominente „Dein Song“-Jury unter Tausenden von Bewerbern die bundesweit acht besten Nachwuchskomponisten und -sänger ausgewählt. Vier Wochen lang heizten sie viermal die Woche die abendlichen KiKa-Einschaltquoten hoch. Am gestrigen Abend standen die acht Besten dann mit ihren prominenten Paten wie Unheilig, Cascada oder Monrose auf der großen Show-Bühne. Im Saal kreischten die jungen Fans um die Wette. Und kurz vor 21 Uhr sollten dann die Live-Zuschauer für den besten „Songwriter des Jahres 2011“ votieren.

Noch um 15 Uhr hatte Milene ihre Bühnenprobe mit Klaus Doldinger. Danach musste der Gesamtdurchlauf getestet werden. 17 Uhr fuhren die Fanbusse aufs Gelände. Um 18.45 Uhr stimmte der Warm-Upper Marco das Publikum ein. Während der Pre-Show hieß es auch für Milene, hinter den Kulissen zu zittern. Derweil hatten ihre Fans vor den PCs schon Stimmung gemacht. „Bei dir kommt so viel Gefühl rüber“, schwärmte ein „Mäuschen“. Milene habe eine „hammer Gänsehautstimme“ und einen „mega-tiefgründigen Song“, so Lili. Selbst Väter von KiKa-Zuschauern erlagen ihrem Charme. Das sei kein „Deutschland sucht den Superstar“ für Tennies, sondern genial, schrieb einer.

Die Familie werde Milene selbstverständlich auffangen, wenn sie nicht vorne lande, hatte Mutter Claudia Schmidt-Weigert dem GA kurz vor der Entscheidung gesagt. Ihre Tochter sei fähig, aus Niederlagen zu lernen. „Sonst hätte ich auch Bauchschmerzen dabei“, so die Pädagogin. Längst hätte sich nämlich auch schon ein bestimmter Privatsender gemeldet, um die 14-Jährige in seine Castingshow zu holen. „Aber wir wollen nicht, dass Milene verheizt wird. Sie soll sich ohne Zickenkrieg weiter in Ruhe entwickeln können“, so Schmidt-Weigert. Milene nahm den Ausgang des Wettbewerbs gelassen. Von Herzen sang sie beim Siegersong mit. Und wie hieß die Botschaft der Moderatoren Johanna Klum und Bürger Lars Dietrich? „Ihr seid alle Gewinne

Päda-Sommerkonzerte mit Preisverleihungen

Am Donnerstag, dem 14. Juli und am Freitag, dem 15. Juli fanden unsere Sommerkonzerte statt. Da die Fülle des Programms den Rahmen eines Abends allein gesprengt hätte, stellten der Unterstufenchor und das Orchester ihr Können am Donnerstag unter Beweis: Obwohl die überwiegende Mehrheit noch gar keinen Französischunterricht hatte, sangen die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen unter der Leitung von Anne Meyer-Seeßelberg Stücke aus dem Film "Les Choristes" (Die Kinder des Monsieur Mathieu), und zwar sowohl musikalisch als auch sprachlich auf bemerkenswertem Niveau, wobei Paula Wirz die Solostellen mit Bravour meisterte. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler am Klavier von Dietrich Thomas und am Cello von Sophie Repschläger. Die Zugabe bestand in zwei äußerst amüsanten Stücken aus dem Dschungelbuch.


Anschließend spielte das Orchester, geleitet von Katharina Stücker, ein gemischtes Programm bestehend aus der Titelmelodie aus Star Wars, Moon River (Musik aus dem Film "Breakfast at Tiffany's), Alten Tänzen und Arien von Ottorino Respighi, sowie als Höhepunkt aus "Die Abenteuer des Tom Sawyer und Huckleberry Finn", eine Sinfonische Dichtung von Benedikt Bryden. Die Bassgruppe des instrumentalpraktischen Kurses - Lorenz Brunntert, Felix Lohmann, Sophie Repschläger, Manuel Thiele (Cello) und Kristina Waschk (Fagott) - beeindruckte mit dem Arrangement eines venezianischen Gondellieds für 5 Celli von Klaus Langes: Vieni sulla barchetta - Barcarole und dem Titel "Nothing Else Matters" der Gruppe Metallica.

Am Freitag präsentierten dann der Mittelstufenchor und der Große Chor ihr Programm. Anschließend fand die Verleihung der Päda-Musikpreise statt.

Den entsprechenden General-Anzeiger-Artikel finden Sie im Folgenden.

R.V.P.G. Vereinsregatta

Im Rahmen des Päda-Festwochenendes fand am Sonntag, dem 17.7. die diesjährige R.V.P.G.-Vereinsregatta statt. Fotos können hier eingesehen werden.

Musik & Music am 31. März 2011

Musikerinnen und Musiker von Klasse 5 bis Jahrgangsstufe 13 präsentierten sich am Donnerstag, dem 31. März, in der Aula mit einem abwechslungsreichen Programm.


Es spielten und traten auf:

Der Klassenchor der 6b (Ltg.: Alexandra Thomas)
Hendrik Michel, Klavier, 5c
Paula Wirz, Gesang, 6b und Nayelin Herrera Brincker, Gesang, 7
Fritz Otto Kühne, Klavier, 5b
Jonathan Hella, Geige und Christian Hüttemann, Klavier, 8a
Franca Weghorn, Klavier, 7b
Anne-Sophie Besel, Violine, 8a
Alexander Dreymann, Klavier, 8b
Katharina Dreymann, Oboe, 6b
Der Vokalpraktische Kurs der 12 (Ltg.: Dietrich Thomas)
Johannes Schlick, Klavier, Jg 12
Felix Lohmann, Violoncello, 10
Timon Löhr, Klavier, Jg 12
Christina Waschk, Jg 12 und Freunde, Flöten
Alexandra Maurer, Gesang, 9a
Jil Paul, Klavier, Jg 13
Emanuel Pauly, Klavier, Jg 13
Nico Maas und Band, Jg 12
Maike Clingen und Band, Jg 12
Laura Lange, Klavier, Jg 12

Durch das Programm führte Wolfram Kuster.

Bilder von dieser Veranstaltung sind in der Bildergalerie zu finden.

Vorlesewettbewerb der Klassen 6 - Stadtentscheid

Gundula Strauss
Die erste Leserin
Julia Berger vom Päda
Rafael Jaenicke, Sieger Gruppe A
Gundula Strauss mit Leon Schwarze

Am Donnerstag, den 23. März, fand in unserer Aula zum zweiten Mal der von Gundula Strauss organisierte Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen statt, ausgeschrieben vom Börsenverein des deutschen Buchhandels, an dem 27 Schüler und Schülerinnen von Haupt,- Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien im Bonner Raum teilnahmen.
Über zweieinhalb lange Stunden hindurch hörten die gut 200 Besucher fast atemlos zu, wenn die Jungen und Mädchen ihre selbstgewählten Texte und die Autoren vorstellten und schließlich selbst noch daraus vorlasen. Schon beim aufmerksamen Zuhören war klar, dass eine Entscheidung schwerfallen musste.

Das Päda wurde vertreten von Julia Berger aus der Klasse 6a, die aus dem neu erschienenen Buch „Emma James und die Zukunft der Schmetterlinge“ von Silke Scheuermann vorlas.

Ein flüssiger Vortrag, sinngemäße Betonung, Textgestaltung und Textverständnis waren Bewertungskriterien, die Julia mit Bravour meisterte; dazu kamen kleine, fast schauspielerisch anmutende Gesten, die den Sinn des Gelesenen sehr gut hervorhoben.

In der Gruppe A der Hauptschüler gewann klar Rafael Jaenicke von der Theodor-Litt-Schule mit dem Buch „Unter der Eisenbahn“ von Isabel Abedi.

In der Gruppe B fiel die Entscheidung mehr als schwer. Schließlich entschied sich die fünfköpfige Jury für ein „Stechen“ zwischen drei Schülern:  Leon Schwarze, Anika Schade und Luisa Danner mussten ihre Können beim Lesen eines Fremdtextes unter Beweis stellen.
Da man sich schließlich für einen Sieger entscheiden musste, fiel die Wahl auf den überglücklichen Leon Schwarze vom Hardtberg-Gymnasium, der nun die Stadt Bonn im Bezirksentscheid würdig vertreten wird.

Edinburgh-Austausch 2011

Der Austausch Päda - St George's 2011

Von Chiara Paul (8c)

In der Woche vom 2. - 9. Mai haben uns, wie in den letzten acht Jahren die Schotten aus Edinburgh besucht.
Die zwölf Mädchen aus dem 8. Jahrgang von der Schule St. George`s haben mit uns hier eine vielfältige und witzige Woche erlebt. Nachdem die Schotten am Köln/Bonner Flughafen gelandet waren, begann eine aufregende Woche. Dazu gehörten Ausflüge, wie Fahrten nach Bonn und Köln oder Museumsbesuche im Schokoladenmuseum
und im Haus der Geschichte. Anfangs hat man sich verständlicherweise nicht einwandfrei verstanden, da man bisher nur Kontakt über Facebook und andere soziale Netzwerke hatte.
Doch im Laufe der Woche und gerade am Wochenende, wo das Fest "Rhein in Flammen" einen tollen Abschluss der Woche bot, haben wir uns alle super verstanden und viele neue Erfahrungen gesammelt.
13 Päda - Schüler und Schülerinnen freuen sich bereits auf den Gegenbesuch in Edinburgh in der Woche vom 3. - 10. Juni.

Lesung und Konzert mit Oliver Steller

"Schlage die Trommel und fürchte dich nicht" - Oliver Steller spricht und singt Heinrich Heine am 15. Februar 2011 in der Aula

Auf der Bühne stehen drei Gitarren: eine zwölfsaitige Konzertgitarre, auf der er die meisten seiner Vertonungen spielt, eine ungewöhnliche kleine rote E-Gitarre mit eingebautem Verstärker, der er arabisch klingende Töne entlockt, als er vom Sklaven Mohammed und dessen Liebe zu seiner Fürstin singt –  aus Heines „Asra“, woraus die berühmten Verse „Jene Asra, die sterben, wenn sie lieben“ entstammen (ein atmosphärischer Höhepunkt des Abends) – und eine akustische Gitarre mit Perlmutt-Intarsien und einem gemalten Medaillon auf der Rückseite aus dem Jahre 1856 (!), aus Heines Todesjahr. Auf dieser spielt Oliver Steller nach seinem abwechslungsreichen Programm nur ein einziges Mal, die letzten Verse, Heines Bilanz am Ende seines Lebens.
Aber kurz bevor es den Zuhörer zu Tränen rühren könnte („Jeder ist am Ende entbehrlich...“), kommt es, wie so oft an diesem Abend (und bei Heine), zur ironischen Brechung: „...ausgenommen vielleicht die Sonne und ich“. Heines heitere Selbstironie scheint Oliver Steller wie auf den Leib geschneidert. So erzählt er den belustigten Schülern, nachdem die Veranstaltung eigentlich vorbei ist und die Blumen überreicht sind, Anekdoten aus seinen Päda-Jahren, seinen schlechten Deutschnoten (kaum zu glauben), seiner pubertären Verweigerung im Fach Geschichte, lächelt verschmitzt und will gerne gleich mit dem nächsten Programm (Lessing) wiederkommen, ein Wunsch, den die Schüler begeistert mit Applaus quittieren. Kein Wunder, hatte der Troubadour Steller doch das gesamte Programm über, immerhin zwei volle Stunden lang, das überwiegend junge Publikum aus Schülerinnen und Schülern der Oberstufe in seinen Bann gezogen. „Mucksmäuschenstill“ habe man seinem wunderschönen, lebendigen und musikalisch so stimmungsvollen wie abwechslungsreichen Programm gelauscht, bedankte sich am Ende Deutschlehrerin Andrea Wackertapp, die den Abend organisiert hatte, bei Oliver Steller und brachte damit die Atmosphäre in der völlig ausverkauften Aula auf den Punkt. Intensität entstand sicherlich durch die Mischung aus leichter Melancholie und (manchmal beißender) Ironie, den verspielten darstellerischen Elementen bei den Rezitationen und der ungeheuren Präsenz und der Ausstrahlung des ehemaligen Päda-Schülers Oliver Steller, der „Stimme deutscher Lyrik“.
Die Schüler haben Heine als Thema des Zentralabiturs zu bearbeiten und werden ihn durch den gestrigen Abend mehr als Mensch kennengelernt haben, der gegen alle Ermahnungen sein eigenes Ziel, ein Dichter zu sein, verfolgt hat, der, auch weil er Jude war, an viele Grenzen stieß, der oft gescheitert und wieder aufgestanden ist, und nicht zuletzt als politisch gefährlich freien Geist, dessen Texte noch die Nationalsozialisten so sehr fürchteten, dass sie sie verbrannten, schließlich aber auch als Mensch, der leidenschaftlich gelebt und geliebt hat. Die gespannte Stille in der Aula spiegelte vielleicht ein tieferes Zuhören „jenseits von eins bis sechs“, dem schönen Motto folgend, welches das Schulgebäude des Pädagogiums ziert.

Begegnung mit Anne-Sophie Mutter

Der Instrumentalpraktische Kurs der 12 trifft die Star-Violinistin in der Kölner Philharmonie

Am 6. Dezember 2010 waren Schüler und Schülerinnen des Instrumentalpraktischen Kurses der Otto-Kühne-Schule zur Maecenas-Preisverleihung an die Violinistin Anne-Sophie Mutter eingeladen. Dieser Preis wird vom AsKI e.V., dem Verbund von 35 national und international angesehenen, selbständigen Kultur- und Forschungsinstituten, vergeben. Frau Mutter wurde in einer Feierstunde für ihre Förderung von hochbegabten Streichern ausgezeichnet. Da sie aufgrund einer Erkrankung bei der Preisverleihung im Dezember im Kammermusiksaal des Beethovenhauses nicht anwesend sein konnte, holte Frau Mutter das Gespräch mit den Schülern und Schülerinnen am 11. März nach. In einem Kreis von ungefähr 35 Schülern und Schülerinnen (Gymnasiasten aus Bonn und Pre-College-Studenten aus Köln) kam es zu einem sehr persönlichen Gespräch mit der Künstlerin; sie beantwortete  Fragen zu ihrem Werdegang, zur Bedeutung der von ihr 1997 gegründeten Stiftung, aber auch zu den Problemen eines Lebens als vielgefragte Künstlerin und Mutter sehr offen und freundlich.
Anschließend durften die Gesprächsteilnehmer die Generalprobe des Stipendiatenkonzerts erleben. Alle waren sehr begeistert von der Veranstaltung: Die Generalprobe ließ ein vielversprechendes Konzert erwarten.