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Prof. Otto Kühne

Prof. Otto Kühne

Das Leben Professor Otto Kühnes und seine innovativen pädagogischen Prinzipien sind bis heute am PÄDA lebendig. Wer aber war Otto Kühne?

Der Gymnasiallehrer und Inspektor des Schülerwohnheims des Klosters Loccum in Hameln verließ 1887 seine staatliche Anstellung, um auf Bitten des Pfarrers Julius Axenfeld in das von letzterem gegründete Evangelische Pädagogium (22 Schüler) in Godesberg am Rhein einzutreten. Er erhielt die Leitung eines von zwei kleinen Internatshäusern und teilte sich den Unterricht mit Axenfeld.

In den Jahren seiner Erziehungsarbeit wuchsen in Otto Kühne Vorstellungen davon, wie eine Internatsschule strukturiert sein sollte:

„Schüler werden oft falsch beurteilt, wenn man sie als Lehrer nur in der Schule vor sich hat ... wenn sie sich im Unterricht manchmal schwerfällig, träge oder ungeschickt zeigen ... wenn man sie nicht auch außerhalb der Schule kennenlernen kann ...“

Otto Kühne betonte stets sein zentrales Ziel, welches noch heute das PÄDA prägt: Die „Notwendigkeit einer Erziehung zur Freiheit“.

Er sagte:

Wir suchen aus unseren Häusern das Gefühl des Beaufsichtigtwerdens möglichst fernzuhalten. Was an Pflichterfüllung und Rechttun geschieht, soll ein natürliches Ergebnis des Zusammenlebens von Kleinen und Großen, Alten und Jungen sein. Wir wollen das Krampfhafte, das Besondere an einer Pflichterfüllung zu beseitigen suchen, sie selbstverständlich und damit leichter machen.

Sein Sohn und Nachfolger, Otto Kühne jr. (1890 - 1979), der das PÄDA von 1919 bis 1958 leitete, schrieb:

Eure Fürsorge gelte in gleichem Maße dem guten wie dem schwachen Schüler. Wir wissen nicht sogleich, wer von beiden später im Leben sich besser bewährt und für die Gemeinschaft wertvoller ist. Allein darauf kommt es an.

Solche Gedanken werden seit 125 Jahren am PÄDA in die Tat umgesetzt und haben die persönliche Entwicklung vieler Menschen entscheidend beeinflusst. Darauf baut unsere Grundkonzeption auf. Und darauf sind wir stolz.